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Noam Chomsky

* 07. Dezember 1928 in Philadelphia; Professor für Linguistik am Massachusetts Institute of Technology (MIT) und einer der wichtigsten Theoretiker auf dem Gebiet der Sprachwissenschaft

Leben:
Im Jahr 1945 begann Noam Chomsky sein Philosophie- und Linguistikstudium an der University of Pennsylvania. Anfang der 50er-Jahre studierte er an der Harvard University und promovierte im Fach Linguistik. Seine Theorie einer Universalgrammatik (die Idee, dass jeder Mensch ein angeborenes System zum Verständnis und zur Produktion von Grammatik besitzt) war ein direkter Angriff auf die etablierten Ideen des Behaviorismus und förderte das wissenschaftliche Verständnis des kindlichen Spracherwerbs und der menschlichen Fähigkeit zur Interpretation von Sprache. Seine Kritik an der Arbeit des Behavioristen Skinner war einer der Auslöser der kognitiven Wende in der Psychologie. In seiner Doktorarbeit Logical Structure of Linguistic Theory führte er die Transformationsgrammatik ein, welche die dynamischen Prozesse der Sprachproduktion und Sprachrezeption beschreibt. Sie beschäftigt sich mit der Frage, wie man auf einer beliebigen Sprache mit einer endlichen Anzahl von Regeln eine unendliche Anzahl von Sätzen produzieren kann, und wie ein Hörer Sätze verstehen kann, die er noch nie zuvor gehört hat. Dabei kann die Tiefenstruktur, als die abstrakte syntaktische Basis eines Satzes mit verschiedenen Transformationen in Oberflächenstrukturen, also die Darstellung der Syntax des Satzes (z.B. aktiv vs. passiv) überführt werden. Neben seiner linguistischen Arbeit gilt Chomsky als einer der bedeutendsten Intellektuellen der politischen Linken Nordamerikas.

Coachingbezug:
Aus seiner Transformationgrammatik gingen verschiedene Interview- und Fragetechniken hervor, welche zum Curriculum einer zertifizierten NLP Ausbildung gehören und als Standard Theorie in einer Coaching Ausbildung zu finden sind.

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