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Virginia Satir

* 26. Juni 1916 in Neillsville, Wisconsin, † 10. September 1980 in Kalifornien; Begründerin der Familientherapie

Leben:
Bereits kurz nach ihrem Collegeabeschluss als Lehrerin sammelte sie in der Eltern-Kind-Beratung und im Sozialdienst viele Erfahrungen zum Thema Familie. Berufsbegleitend nahm sie an einer psychoanalytischen Ausbildung und an einem Postgraduiertenstudium in sozialer Arbeit teil. Durch die Arbeit mit einer schizophren erkrankten Patientin kam Virginia Satir 1951 erstmals die Idee, statt Einzelpersonen die ganze Familie in die Therapie miteinzubeziehen. Sie entwickelte die gruppentherapeutische Methode der Familienskulptur, um den Klienten generationsübergreifende Muster und die Problematik innerhalb des gesamten „Familiensystems“ bewusst zu machen. Der Selbstwert einer Person ist in Satirs Ansatz der Schlüssel aller Phänomene des Erlebens; er ist Voraussetzung für eine kongruente und authentische Kommunikation und für die Respektierung der Freiheit anderer bei Problemen. Ein wichtiges Therapieziel besteht demnach in der Entwicklung eines stabilen Selbstwertes.

Coachingbezug:
Ihre Arbeitsweise und Modelle sind noch heute Vorbild für viele Therapeuten und auch ein großer Bestandteil des NLP, der systemischen Therapie, für systemisches Coaching. Auch das innere Team von Schulz von Thun ist hergeleitet von den Arbeiten Satirs und ist in fast jeder Coaching Ausbildung anzufinden.

 

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